Auf den Umwegen der Abwege
nach der richtigen Spur suchend
lassen wir uns auf die Trugbilder ein –
trügerisch beeindruckend
und flüchtig beim näheren Betrachten.
Wir buchstabieren vorgegebene Parolen,
als wären sie gottgegeben,
und manchmal glauben wir daran,
aber nicht notwendig.
Mit verklärtem Blick
werden wir nicht müde
zu verklären.
Wir nennen es Liebe
und meinen meist
einen Augenblick,
der beim Sonnenuntergang
glitzert,
aber nicht den Weg,
auf dem man fällt,
aufsteht, irrt, verzweifelt
und trotzdem nicht aufhört
weiterzulaufen.
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