Mut

 

Mut glänzt nach außen

stahlhart,

drinnen verzweifelt er

an sich selbst

und begegnet dem Morgen

zögerlich,

als wenn man die Wirklichkeit sieht,

wie sie sich herausstellt.

Er hat deine Augen

und mein Herz

und treibt sich gewöhnlich 

unter uns herum.

Der Alltag reißt ihn mit

und entzaubert dabei

seinen Mythos.

Das Heldentum passt womöglich

zum Narrativ,

aber nicht zu seiner wahren Geschichte.

Der Alltag, In dem wir uns 

wie zwei Wassertropfen angleichen,

der mahlt langsam

und nicht gerecht;

Mut bietet ihm die Stirn.

Während andere weglaufen,

lässt er dich nicht im Stich.









Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen