Was „Apollo News“ über das Video von Kevin Kühnert schreibt, kann ich nicht ohne meine drei Groschen stehen lassen.
„Apollo News“ ist laut Wikipedia „ein rechtskonservatives beziehungsweise rechtslibertäres Online-Magazin“. Ich verzichtete in dem Post-Titel auf die Richtungsbestimmung: Links, Rechts oder Mitte und beließ bei der Bezeichnung „Konservative“ im Sinne von Werten, die größtenteils auch meine sind.
Screenshot
Wo ist unten und wo oben?
Zuerst gibt es eine kurze Zusammenfassung, worum es im Video von Kevin Kühnert geht, Dann aber folgt die Beschreibung der Person, die es in sich hat. Er sei ein Studienabbrecher und habe es "nicht über ein Berliner Callcenter hinausgebracht."
Hallo, geht‘s noch? Woher kommt diese Verachtung für arbeitende Menschen, unabhängig davon, wo sie arbeiten?
Den gleichen Ton schlägt Ulf Poschardt in seinem X-Post an, mit dem der Text „geschmückt“ wird:
„geil, endlich ganz unten angekommen, kevin k.“
Brrr… Was soll das denn heißen?
Verschlossene Türen
Was dagegen in dem Artikel fehlt, ist die Auseinandersetzung mit den Inhalten.
Wenn sich „hinter den verschlossenen Türen Familienunternehmen mit Politikern treffen“, geht das uns alle an. Da möchte ich gerne wissen - und ich vermute stark, dass ich nicht die einzige bin, die sich dafür interessiert -, was sie dort besprechen und natürlich auch, was uns als Gesellschaft die Resultate kosten. Kühnert spricht von 100 Milliarden. Stimmt das?
Kühnerts Parole „Keine Ausnahmen“ überzeugt mich sofort. Deutschland hat sich längst in einem Dickicht von Privilegien, Sonderregeln und Subventionen verloren.
Was spricht also gegen das Prinzip: Gleiche Regeln für alle?

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen